Samurai
Nachdem man die hübsch gestaltete Spielschachtel geöffnet hat, und bevor das Spiel
losgehen kann, muß der Spielplan, der aus 4 großen Puzzleteilen besteht, zusammengesetzt
werden.
Dann werden nach Vorgabe in die Dörfer und Städte der 4 japanischen Inseln je 13
Buddha-Figuren, Priesterhüte und Reisfelder verteilt. Diese geilt es im Spielverlauf zu
sammeln. Das geschieht, in dem man sechseckige Plättchen mit verschiedenen Punktwerten
und aufgedruckten Symbolen für die begehrten Objekte um die Siedlungen anlegt. Von diesen
Plättchen haben die Spieler immer 5 verschiedene zur Auswahl. Jedoch gibt es auch eine
Reihe von Jokern und Sonderplättchen, die die Gegenspieler ärgern.
Sobald ein Ort oder eine Stadt komplett umzingelt ist, wird abgerechnet. Der Spieler,
der die meisten Punkte anlegen konnte erhält den entsprechenden Spielstein und legt ihn
hinter seinen Sichtschirm.
Aber der Autor Reiner Knizia hat sich bei der Schlußwertung etwas Besonderes einfallen
lassen. Und zwar kommen nur die Spieler in die Schlußwertung, die in einer der drei
Figurenkategorien die Mehrheit erringen konnten. Die Mehrheitsfiguren werden dann außer
acht gelassen und nur auf die restlichen Figuren kommt's an: die zählen pro Stück einen
Siegpunkt.
Auch für den, der diesen - wirklich ungewöhnlichen - Siegmechanismus jetzt noch nicht
so richtig verstanden hat, bietet Samurai ein vergnügliches und vor allem simmungsvolles
Taktikspiel, das seine Spieler immer wieder in den Fernen Osten locken wird.
Samurai, aus dem Hause Hans im Glück von Reiner Knizia, für 2-4 Spieler ab 8 Jahren,
ist im Fachhandel für ca. DM 50,- zu erwerben. Eine Partie dauert ca. 30 - 45 Minuten.
|